17.10.2013 Schispringer und Kombinierer beim Training im KWK

Gregor SchlierenzauerKlima-Wind-Kanaltests als wichtiger Erfolgsbaustein Richtung Olympia.

 

 

  

 

Andreas KoflerBereits zum fünften Mal flogen die ÖSV – Skisprung und Kombiniererteams am 17. und 18.10.2013 im weltgrößten Klima – Windkanal der RTA Rail Tec Arsenal in Wien. Die erste Trainingsgruppe der Kombinierer reiste Donnerstag Abend direkt von einem Trainingskurs in der Ramsau an. Es wurde den ganzen Tag ausgiebig getestet und geflogen, für die beiden Athleten Mario Seidl und Sepp Schneider waren es dabei die ersten Flugversuche im Klima-Wind-Kanal.

 

Willi DeniflDie Weltcupmannschaft der Skispringer war bereits am Donnerstag mit Gregor Schlierenzauer, Andi Kofler, Stefan Kraft und Michael Hayböck zum Training im Klima-Wind-Kanal. Neben der Nationalmannschaft bekamen aber auch sieben Nachwuchsathleten aus dem Continental Cup die Möglichkeit um hier zu trainieren.   

 

 

KombiniererSowohl bei den Kombinierern als auch bei den Springern stand die Optimierung der Flughaltung, der Anfahrtshocke und Materialtests im Vordergrund. Der Vorteil des Windkanaltrainings liegt dabei auf der Hand. Hier hat der Springer die Möglichkeit zwei bis drei Minuten zu „fliegen“, wobei der Trainer praktisch mitfliegt indem er neben seinem Schützling steht und begleitend Anweisungen geben kann. Die maximale Flugzeit auf der Schanze liegt im Vergleich bei ca. 8 Sekunden. Den ganzen Tag perfektionierten die Athlethen ihre Absprungtechnik unter den simulierten Anströmbedingungen mit bis zu 130km/h.

 

Berni GruberBerni Gruber"Die Sportler werden sozusagen an der Decke aufgehängt", erklärt Projektleiter Gregor Richter (RTA) wie das Training abläuft. Mittels Seil, das an der Decke des Kanals befestigt ist, springen die Athleten über einen Klettergurt gesichert gegen den Wind in die Höhe. Dort hängend kann die Sprungsituation sehr gut nachempfunden werden. Die Schi müssen möglichst ruhig gegen den Wind gehalten werden. Die Trainer können zeitgleich Tips geben, wie die Körperhaltung noch verbessert werden kann. Die Ratschläge lassen sich auf diese Weise sofort trainieren und verifizieren. 


Mario Seidl***Springer Cheftrainer Alexander Pointner:*** „Wir arbeiten natürlich ständig daran, unseren Sportlern optimale Vorraussetzungen für Topleistungen zu schaffen. Hinter den Trainingseinheiten hier im Klima-Wind-Kanal steht ein außerordentlicher organisatorischer und finanzieller Aufwand. Unser großer Dank gilt insbesondere dem Rail Tec Arsenal die uns ihre Anlage für das Training zur Verfügung stellt.“

           


***Christoph Bieler:*** „Windig wars! Ich habe mich fast wie in Innsbruck bei Föhn gefühlt. Nein, im Ernst, trotzdem ich bereits öfter hier war, ist es immer wieder sehr gut dafür, neue Sachen auszuprobieren, auf der Schanze hat man dazu ja immer nur ein paar Sekunden Zeit. Fürs Springen kann man da absolut Einiges mitnehmen. Ein Riesen Dank gilt dem Team von RTA, dass sie uns das immer wieder ermöglichen!“                        

 

Anschließend fand eine Pressekonferenz statt. Mehr dazu unter auf der Homepage des ÖSV im Klima-Wind-Kanal Wien.

 

RTA wünscht viel Erfolg bei den olypmischen Spielen in Sotschi und begrüßt die ÖSV-Athleten auch im nächsten Jahr wieder gerne unter realistischen Klimabedinungen im Klima-Wind-Kanal!

 


Drucken